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Der Sinn dieses Blogs

Wer kennt das nicht. Man liest einen tollen, spannenden, witzigen und/oder einfach genialen Roman und denkt sich, wie macht die Autorin das eigentlich? Man möchte das auch können, man möchte auch schreiben, einen Roman, eine Geschichte, ein Buch einfach. Und dann steht man da und weiß nicht, wie man anfangen oder auch enden soll.

Ich saß auch vor einem Jahr an diesem Problem und dachte mir, okay, ich hole mir ein paar Bücher zum Thema, wie schreibe ich einen Roman und fange mal an, diese zu lesen. Das tat ich auch dann und ganz ehrlich, ich war zwar hinterher schlauer, aber auch verwirrter. Denn letztendlich schreibt jede Autorin ihr "Wie schreibe ich ein Buch" Buch auf ihre individuelle Art und Weise und das muss nicht unbedingt bedeuten, dass alle unbedingt damit klar kommen.

Also was tun? Ganz einfach, man schreibt sich Notizen heraus, überlegt sich, wie man es selber besser machen könnte und tut dies dann auch. Zur Zeit schreibe ich an meinen ersten Roman und der entwickelt sich gut. Aber nebenbei entwickele ich meine persönliche Art und Weise, eben einen Roman zu schreiben und möchte das Ergebnis mit euch teilen.

Der Blog wird Texte direkt rund ums schreiben enthalten, also Hilfe beim planen, bei der Entwicklung und so weiter enthalten. Ich werde aber auch Büchertipps geben, die man lesen kann. Und es werden nicht nur Bücher sein zum Thema, wie schreibe ich eben ein Buch sondern auch tolle und weniger so tolle Lesebücher. Denn wer schreiben will, muss (so sehe ich das) nebenbei auch viel lesen. Wenn du also ein Liebesroman schreiben willst, dann ist es wichtig eben Liebsromane zu lesen und so weiter. Aber ich werde auch schlichtweg schlechte Literatur empfehlen um zu zeigen, was man am besten nicht nachahmen sollte.

Außerdem werde ich Tipps, Tricks, Ideen und Zwischengedanken einbauen, die mir selber so einfallen und der Meinung bin, dass sie euch auch gefallen könnten. Wenn nicht, ihr könnt sie auch gerne einfach überlesen, das ist euch überlassen.

Kleiner Hinweis für alle, die gerne meinen Blog einfach mal so zerreissen wollen. Ich werde permanent in der sogenannten Frauensprache schreiben. Ein weiterer Grund diesen Blog zu hassen, löl. Also Jungs, ich meine euch natürlich immer mit.

Und sonst, viel Spaß mit dem Blog.
8.4.07 16:22


Julia Cameron: Von der Kunst des Schreibens

Taschenbuch: 332 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (Oktober 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426871955
ISBN-13: 978-3426871959
Link zum Buch beim Verlag

Bevor ich anfange (mit den Ideen), möchte ich gleich ein Buchtipp geben. Und zwar bezieht sich dieses Buch direkt auf Personen, die schreiben wollen. Julia Cameron ist berühmt für ihre Werke, welche die Kreativität wecken wollen bzw. die Blockaden hinwegfegen sollen. Dabei geht sie manchmal recht unkonventionelle Wege, welche sonst nicht erwähnt werden. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Nach eigenen Aussagen hat sie viele Autorinnen aber auch Künstlerinnen in anderen Bereichen zu ihren Erfolgen verholfen.

Dieses Buch gibt keine Tipps wie man einen guten Roman schreibt, sie selber sagt, dass sie das den anderen Bücher überlässt, die darüber schon verfasst wurden (dazu werde ich im Laufe der Zeit entsprechende Büchertipps geben), sondern gibt eher Hinweise, wie man schreiben soll, wann und wo und überhaupt, warum man schreiben soll und so weiter. Und jedes Kapitel endet mit einer Übung, die man ausführen sollte, um sich selber zu helfen.

Ich kann nur sagen, ein Topp Buch.
8.4.07 16:31


Woher kriege ich meine Ideen oder auch Muse, gibst du mir ein Küßchen?

Wer ein Buch schreiben will, egal ob Roman oder Sachbuch, fängt nicht mit dem ersten Satz an, sondern eben mit der Idee. Klar können wir ohne Ideen schreiben, manchmal kommen tolle Sachen heraus. Und letztendlich auch Romane, nur möchte ich in diesem Beitrag darauf eingehen, woher Ideen kommen und wie man sie vielleicht nutzen kann. Und dann können wir uns über Zeitmangel, kreative Blockaden oder schlechte Absätze aufregen.

Daher fange ich am Anfang an, bei der Idee. Denn über die Idee können wir am Ende Welten und ganze Universen erschaffen. Hat ja Göttin auch geschafft.

Aber gut, was sind denn überhaupt Ideen? Und woher bekommt man die? Und wie sehen die Rechte an Ideen überhaupt aus?

Ideen sind die Grundlagen für Geschichten jeglicher Art. Ohne Idee kann man letztendlich nicht gerichtet schreiben, weil man eigentlich in der Luft hängt und nicht weiß, ja okay, ich will schreiben, aber worüber? Und da setzt eben die Idee an, die man übe kurz oder lang braucht, sorry, ohne Idee wird das Ganze nichts ^^

Die Idee lässt den Roman dann langsam konkret werden, Formen annehmen und überhaupt schreibbar machen. Ohne Idee hängen wir in der Luft und schreiben irgendwelchen Schmuss zusammen (ich glaube, dass man ohne Idee irgendwie schreiben kann, weiß aber nicht wie), den eh niemand versteht, vielleicht nicht mal die Person selber.

Aber wie kommt man an Ideen?

Tja, das ist das eine Million Euro Frage. Denn es gibt unterschiedliche Möglichkeiten und letztendlich liegt es immer am Menschen selber, wie sie zu ihrer Idee kommt. Ich gebe dir mal einige Beispiele wie du an sie kommst und einige Erklärungsansätze woher die Ideen kommen könnten. Sie sind übrigens nicht wissenschaftlich erklärt worden, sondern meine eigene Ideen zum Thema.

Einige wenige erhalten ihre Ideen einfach so. Man kann sagen, sie schnippen nicht einmal mit den Fingern und plopp, da ist die Idee. Das ist möglich, aber eher seltener Natur. Vor einigen Jahren stand ich in der Küche und wollte aus einem Schrank holen und hatte auf diese Weise eine Idee für einen Roman gehabt, welche mit meiner Tätigkeit in der Küche nichts zu tun hatte. Also nicht, dass hier jemand zu erklären versucht, hei, du hast was getan und die logische Schlussfolgerung ist, dass du diese Idee hattest.

Gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass man sich alles, was mit dieser Idee zu tun hat, so schnell wie möglich aufschreibt. Aber mehr zu Notizbüchern und ähnlichem im nächsten Beitrag (Tipps und Tricks).

Die meisten Einfälle tauchen eher im Zusammenhang mit einem Buch, einem Film, einer Serie, einem Satz oder ähnlichen Zusammenhängen auf. Man liest zum Beispiel ein Sachbuch und denkt sich, an sich ein klasse Thema, das würde ich gerne auf meine Weise ausdrücken. Oder man liest einen Satz und auf einmal ranken sich die Gehirnwindungen, machen Gehirnakrobatik und auf einmal hat man eine Idee, auf die man sonst nie gekommen wäre. Oder man sieht ein Bericht und denkt sich, diese Leute sind so toll/scheiße, darüber muss ich ein Buch schreiben. Sehr oft reizen auch Personen aus unserer Umgebung uns über die Person selber, über eine oder mehrere Charaktereigenschaften und ähnliches

Aber auch Herausforderungen können Grundlagen für Ideen bzw. für die Bücher sein. Denn wenn bisher noch nie oder nur wenig Literatur zu einem Thema geschrieben wurde, können sich manche herausgefordert fühlen, genau darüber ein Buch zu schreiben. Oder zu einem Thema gibt es schon zig Bücher aber eben nicht aus einer bestimmten Richtung, weil man der Meinung ist, dass es nicht unbedingt Publikumswirksam ist und daher versucht man sich eben daran.

Leider gibt es ja keine Läden wo man reingehen kann um sich Ideen zu kaufen oder auszuleihen (wäre aber mal ne Idee, lach). Oder das man sich eine persönliche Muse mietet, die uns dann ab und an ein Küßchen gibt und wir dann Ideen haben. Leider läuft es nicht so einfach, sondern wir müssen eben schon von Anfang an unsere Kreativität fließen lassen und eben schreiben.

Und woher kommen die spontanen Ideen?

Dazu gibt es viele mögliche Erklärungen und hier sind mal meine Ansätze.
Wir werden jeden Tag vollgepumpt mit diversen Eindrücken, aus den Medien wie Fernseher, Internet, Musik und so weiter. Dann gibt es noch die Eindrücke von draußen, Natur, andere Menschen und Werbung. In Laufe der Zeit lesen wir viel, Bücher, Zeitschriften und wieder Werbung. Das alles bleibt natürlich nicht im Bewusstsein stecken, sonst würden wir an Informationen platzen und uns eines Tages wohl nichts mehr merken. Aber vieles davon, wenn nicht sogar alles (ich habe keine Ahnung, wie viel wir uns im Unterbewusstsein wirklich merken können) bleibt eben im Unterbewusstsein stecken und schlummert vor sich hin. Und wenn wir uns bereit dafür fühlen, weil wir eine Idee suchen oder bereit fürs schreiben sind, plopp eröffnet sich uns eine Idee, die wir dann als für spontan halten und damit arbeiten können. Letztendlich dürfte diese Idee aber eine Mischung aus all den Informationen unseres Lebens sein, die wir aufgesammelt haben und dann sich uns am Ende als eigenständige Idee präsentiert.
Eine andere mögliche Erklärung könnte sein, dass wir ja vermutlich viele Reinkarnationen hinter uns haben (diese Erklärung gilt jetzt nur für die, die daran glauben, alle anderen dürfen den Teil überspringen). Und in diesem Unterbewusstsein schlummern eben Erinnerungen, die sich ebenfalls vermischen können und dann auftauchen und sich uns präsentieren und wir damit arbeiten können. Und da einige glauben, dass es intelligentes Leben im Universum gibt (also die berühmten, berüchtigten Außerirdische) und wir uns für diese Reinkarnation für diesen Planeten entschieden haben, können verschiedene Geschichten auf verschiedene Planeten hinweisen mit unterschiedlichen Entwicklungsstufen.
Wer sich für esoterische Themen interessiert, wird folgende Erklärung interessant finden. Es gibt eine sogenannte Akasha-Chronik in der alles Wissen aus dem Universum gesammelt wird. Es ist keine reale Bibliothek, sondern eine geistige Ansammlung an Wissen aus allen Bereichen. Und einige können bewusst dorthin Kontakt aufnehmen und wer offen für neue Ideen ist (und damit meine ich nicht unbedingt Romanideen), kann unbewusst von dort eben Ideen bekommen.

Eine andere Möglichkeit ist, sich alles möglich einfach mal aufzuschreiben und damit zu arbeiten.
Nimm dir ein Blatt Papier auf dem nichts steht (es soll dich ja nichts ablenken) und ein Stift Papier. Ich bevorzuge den klassischen Füller. Dann schreib einfach mal alle Themen auf, die dich interessieren. Schreib einfach mal fünfzehn Minuten am Stück und leg dann das Papier zur Seite. Wenn du bereit bist, nimm das Papier wieder hervor und schau mal nach, welche Themen zusammenpassen könnten. Wenn du zum Beispiel die Punkte Kinder und Gebete hast, könntest du zum Beispiel das Zusammenbringen. Oder noch leichter nachzuvollziehen, Mord und Geheimnis. Wenn du es nicht kürzen kannst, lies dir die Liste durch und überlege, welches Thema oder welche Themen dich am meisten interessieren. Unterstreiche sie und halte die nächsten Tage die Augen offen ob du in diese Richtung Hinweise bekommst, das es dein Thema ist.

Ich denke mal, dass sind nicht gerade wenige Hinweise zum Thema, woher bekomme ich eigentlich meine Ideen. Sollte mir noch was dazu einfallen, werde ich es hier schreiben und dich entsprechend in Kenntnis setzen, versprochen.

Noch ein kleiner, aber sehr wichtiger Hinweis zum Thema Urheberrecht . Das Urheberrecht wird auch gerne als Copyright bezeichnet, ist aber im deutschen Raum völlig falsch. Wir haben schlichtweg kein Copyright. Das ist amerikanisch und bleibt auch dort. Wir haben das Urheberrecht und um es kurz zu sagen, alle Werke die du fertig gestellt hast, bzw. in der Fertigstellung sind, haben ein automatisches Urheberrecht. Wenn du einen Text schreibst, hast du ein Urheberrecht drauf (leider ist das nicht immer leicht zu beweisen in der Zeit der Internetdiebe und so weiter). Du brauchst es nicht anmelden oder zu patentieren lassen (Patente gibt es eh nur auf Erfindungen).
Das gilt aber NICHT für Ideen. Wenn du eine tolle Idee für dein Roman hast und es der Welt erzählst und jemand aus der Welt es aufschnappt und deine Idee umsetzt, dann heißt es schlichtweg, Pech gehabt. Wer seine Ideen überall herumerzählt (was in der Werbebranche mal ein paar Millionen Verlust einbringen kann), muss damit rechnen, dass sie geklaut und andersweitig benutzt werden. Daher werde ich auch mit Ideen hier sehr sparsam umgehen, tut mir Leid.

So, dass war's dann mal zum Thema Idee und woher sie kommen.
8.4.07 18:12


Notizen habe ich, aber wohin damit?

Wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, kann es jederzeit passieren, dass wir eine tolle Idee haben. Aber auch, dass sich in unserem Geist ein toller Satz bildet, eine Lösung für ein Problem innerhalb des Romans und so weiter und so fort.

Tja, und nun?
Wohin damit?

Wer sich auf Dauer mit dem Schreiben beschäftigen will und sei es auch nur im priavten Bereich, der kann ich nur empfehlen immer ein Blog und ein Stift dabei zu haben. Denn wie geschrieben, es kann jederzeit uns passieren, gerade wenn wir empfänglich dafür sind, dass wir tolle Einfälle haben und diese so schnell wie möglich aufs Papier bringen sollten.

Es kann ein Notizblock in der Größe DIN A5 sein oder gar noch kleiner, es können Blätter sein, die du zusammenfaltest und immer dabei hast, Karteikarten oder sonst was, worauf du schreiben kannst. Du solltest so etwas am besten immer dabei haben und vor allem auch immer Griffbereit. Denn spontane Einfälle haben die Angewohnheit eben spontan zu kommen und leider auch so spontan zu verschwinden.

Zwar würden manche sagen, wenn man etwas vergisst war es nicht wert das man sich daran erinnert, aber ich sehe es so. Wenn mir etwas einfällt, dann ist es so etwas wie eine Meditation oder auch ein Traum. Und was wir in der Meditation oder im Traum erleben ist genauso vergänglich wie eine Wolke. Man kann sich vielleicht noch stundenlang später daran erinnern, aber irgendwann ist es weg. Und gerade bei tollen Wortformulierungen ist es schade, wenn wir es vergessen.

Und natürlich ist es zu empfehlen, dass du immer einen Stift dabei hast (klar, sonst könntest du ja nicht deine Eingebungen aufschreiben), der auch schreibt. Also nimm am besten nicht den Kugelschreiber, deren Miene eh gleich den Geist aufgibt oder den Füller, der die Angewohnheit hat zu schmieren.

Wenn du damit ausgestattet bist, sind deinen spontanen Ideen keine Grenzen mehr gesetzt und du kannst sie jederzeit aufschreiben. Ich kann das nur empfehlen.
8.4.07 18:31


Die erweiterte Idee

Im letzen Beitrag (in dieser Kategorie gesehen), habe ich von der Idee gesprochen. Also, dass man für einen Roman eine Idee braucht um eben ein Roman zu schreiben. Natürlich kann man auch ohne eine Idee einfach drauf los schreiben und sehen was daraus wird, aber letztendlich bildet sich eine Idee und mit der kann man dann eben arbeiten.

Hat man eine Idee, so kann es sein, dass sie noch sehr undefiniert ist. Damit meine ich, dass man gerade mal eine ungefähre Richtung hat, mit der man sich beschäftigen möchte, aber noch nichts konkretes weiß.

Dafür ist die erweiterte Idee da.

In der Idee haben wir zum Beispiel beschlossen, dass wir einen Liebesroman schreiben wollen, der von zwei wirklich unterschiedlichen Charakteren handelt. In der erweiterten Idee wird das dann konkretisiert. Ich bezeichne das als eine kurze Zusammenfassung des Buches, dass noch geschrieben werden soll.

Warum soll man das überhaupt machen?

Für mich hat das einen einfachen Sinn, damit ich die ersten Wege schon mal festlegen kann. Für mich ist es so, als würde man auf einen Stadtplan festlegen, wohin man seine Wanderung führen möchte.

Ich habe meinen aktuellen Roman vor einem Jahr begonnen und gemerkt, dass ich mich immer wieder im Kreis herumdrehe. Erst als ich mir klar gemacht habe, worüber ich genau schreiben will, wusste ich, wie ich anfangen soll und wie alles beendet wird.

Wenn du deine Idee hast, dann nimm dir ein Blatt Papier und schreibe dir deine Idee auf. Darunter schreibst du dann deine erweiterte Idee. Sehr oft ist es so, dass mit der Grundidee auch die erweiterte Idee heranwächst und man schon weiß, worum es im groben gehen soll (ich rede hier nur von der groben Idee, die ganzen Feinheiten kommen dann später).

Sehr oft hat man durch die erweiterte Idee auch schon einen kleinen, manchmal sogar einen großen Überblick über die Figuren, die im Roman auftauchen werden (mehr zu den Figuren und wie man mit ihnen arbeitet unter dem Stichpunkt "Figuren").

Ein Beispiel für eine Idee und eine erweiterte Idee, die du gerne benutzen kannst, wenn du dazu Lust hast.

Idee:
Ich möchte einen Liebesroman schreiben, wo es schlichtweg nur um vier Personen geht.

Die erweiterte Idee:
Petra und Paul haben zwei beste Freundinnen. Petras bester Freund ist Arne und Pauls beste Freundin ist Anna. Arne und Anna lernen sich kennen und kriegen sich fürchterlich in die Haare. Durch den Streit lernen sich Petra und Paul kennen und verlieben sich. Doch da ihre besten Freundinnen sich streiten, behalten sie ihre Beziehung für sich. Doch sie finden es heraus und es kommt zu einem Eklat.

So könnte eine erweiterte Idee aussehen. Wenn jemand damit ein Roman schreibt, kann sie/er mich ruhig darüber informieren. Lesen werde ich es bestimmt ^^
11.4.07 15:10


Du bist keine Schriftstellerin ...

Die westliche Gesellschaft versucht alles in gewisse Schubladen zu stecken. Du tust dieses und jenes (z.B. als Beruf), als bist du eben das. Du ziehst etwas bestimmtes an, also gehörst du automatisch einer bestimmten Gruppierung an (z.B. schwarzgekleidete werden gerne als Goths und weiterführend mit Satanismus gleichgestellt).

Auch wir Schriftstellerinnen müssen ein bestimmtes Bild entsprechen um eben als Schriftstllerin zu gelten. Und da fängt ja eigentlich schon das Problem an.

Was macht eine Schriftstellerin eigentlich aus? Nach einigen Stimmen zu urteilen musst du dazu schreiben und die Hälfte davon veröffentlichen. Die andere Hälfte gehört in die Schublade (so hört es sich zumindest an, wenn man die Leute so reden hört).

Damit meinen die Leute jedoch meistens, dass man schreiben um des schreiben willens tun soll und nicht um am Ende zu veröffentlichen. Einerseits stimmt es, andererseits ist das ein wenig eingeschränkt, ich meine die Meinung. Denn seien wir doch mal ehrlich. Ich schreibe ein Werk, stundenlang, tagelang, vielleicht sogar ein Jahr und am Ende soll ich nicht den Wunsch haben zu veröffentlichen?

Ich gehe nicht unbedingt mit der Intention ran, ich muss das Buch schreiben um es zu veröffentlichen, sondern ich schreibe weil es mir Spass macht und wenn es fertig ist, finde ich es okay, es dann auch zu veröffentlichen.

Für mich ist da ein Unterschied.

Es gibt Leute, die nur schreiben um zu produzieren. Ja, die gibt es wirklich. Das heißt aber noch lange nicht, dass deren Werke schlecht sind oder das der Mensch dahinter schlecht ist. Doch erkennen viele solche Schreiberlinge nicht als Schriftsteller an. Weil sie in deren Augen eben "nur" Autoren sind.

Also wird ja schon einmal zwischen der Schriftstellerin und der Autorin ein Unterschied gemacht. Die Schritstellerin schreibt und die Autorin veröffentlicht. Ah ja...

Doch ab wann ist man eine Schriftstellerin? Wenn man ein Buch veröffentlich hat, wenn man einen Bestseller geschrieben hat?

Andere hingegen sagen (und dem stimme ich zu), dass es schon reicht zu schreiben um als Schriftstellerin zu gelten. Setze dich hin, schreibe einen Text, egal ob es ein Gedicht ist, ein Buch (Roman oder Sachbuch) oder ein Text, der dir gerade so in den Sinn kam, dann gilst du schon als Schriftstellerin.

Das veröffentlichen hingegen macht dich dann zur Autorin. So sehe ich das zumindest (du kannst dich aber gerne weiterhin als Schrifstellerin bezeichnen, das Recht hast du jederzeit).

Jedoch werden, wie schon geschrieben, dir viele das Recht, dich Schriftstellerin zu nennen, einfach mal aberkennen, wenn du nicht veröffentlicht hast. Und wenn du veröffentlicht hast, dann muss es ein normaler Verlag sein, damit sie dich anerkennen und so weiter. Am Ende weißt du vielleicht nicht mal selber was du bist, aber die anderen behaupten es zu wissen.

Wenn du in die Welt gehst und sagst, dass du eine Schriftstellerin bist, dann rechne gleich damit, dass du dich rechtfertigen musst. Erst recht, wenn du nichts veröffentlicht hast (also ein Buch) oder gar überhaupt nichts veröffentlichen willst.

Wenn du für dich klären willst, ob du eine Schriftstellerin bist oder wenn du Argumente suchst, warum du dich so bezeichnest, gibt es eine Möglichkeit die Erklärung zu finden: Schreib einfach ein Text, warum du dich bezeichnest, was es dir bringt und alles, was dich darum interessiert. Am Ende weißt du es selber, weil du deine Gedanken klar strukturiert hast und es daher besser weißt, was du willst und kannst es dann auch den anderen besser mitteilen.

Ich werde mich die Tage an meinen Text setzen ^^
11.4.07 15:43


Ein Tagebuch muss her ...

Folgende Idee habe ich von Elizabeth George übernommen und finde die Idee sehr gut und wende sie auch regelmäßig an.

Und zwar schreibt sie regelmäßig in ein Tagebuch, wenn sie ein Buch schreibt. Wenn du das auch umsetzen willst, brauchst du hier nur ein leeres Buch, was du als Tagebuch benutzen kannst und ein Stift, sowie etwas Zeit.

Wenn du das Bedürfnis hast, eine Analyse deiner bisherigen Arbeit zu erledigen, dann schnappe dir dein Tagebuch und schreibe, was du so getan hast, was du noch erledigen willst, wo du gut warst und wo du das Gefühl hast noch mehr zu tun.

Es geht hierbei nicht darum, dass du dich selber fertig machst, dich in die Pfanne haust und dir immer wieder sagst, wie schlecht du doch angeblich bist. Es geht eher darum, einfach mal zusammenzufassen, was du schon geleistest hast. Denn wenn wir über einen längeren Zeitraum verschieden Sachen tun, wie z.B. drei Seiten mal hier schreiben, ein wenig die Charakteranalyse tun und dann etwas recherchieren (dazu kommen wir unter dem Punkt "Recherche" warum das auch wichtig sein kann), dann kann es so wirken, als habe man nichts getan.

Doch wenn man einfach mal alles auflistet, sieht man auf einmal, Moment mal, ich bin ja doch nicht so faul, wie ich immer dachte.

Aber auch über mögliche Blockaden kannst du schreiben, über Higlights und so weiter. Im Grunde genommen kannst du es wie ein normales Tagebuch behandeln (und wenn du willst, es auch mit deinem Alltagstagebuch verbinden), eben das du halt nur über das Schreiben berichtest.

Auf diese Weise habe ich oft schon mal meine Perspektive für die Geschichte geändert, weil ich gemerkt habe, Mist so komme ich nicht weiter und dann gesehen habe, woran das liegt. Für mich ist das Tagebuch schreiben wie mit einer Freundin reden. Zwar gibt das Tagebuch dir nicht die Antworten die du brauchst, aber dein Unterbewusstsein kann sich auf dem Papier ausdrücken und dir helfen, zu sehen, wofür du sonst blind wärst.

Ich kann es nur empfehlen, aber auch hier gilt, du musst es wissen ^^
11.4.07 16:07


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